Fünf Mythen um das Wassertrinken

Wasser, das blaue Wunder, ist kostbar. Es schenkt uns Kraft, Schönheit und Wohlbefinden. Unser Körper besteht zu rund zwei Drittel aus Wasser. Wasser erfüllt in unserem Körper wichtige Aufgaben. Seine zentrale Rolle im Organismus ist unbestritten, als Bestandteil von Körperzellen und Flüssigkeiten, als Transport- oder als Kühlmittel sowie als Strukturgeber für alle Eiweissverbindungen von z.B. Muskeln, Knorpeln und Knochen. Doch was hat es mit den zahlreichen Weisheiten und bekannten Trinkregeln auf sich? Gern erkläre ich, was wirklich stimmt und was dahintersteckt.




Flaschenwasser ist besser als Wasser aus der Leitung

Flaschenwasser enthält, je nach Herkunft, in manchen Regionen mehr gelöste Mineralien wie Kalzium, Magnesium und Natrium als unser Leitungswasser. Dieser „Vorteil“ fällt jedoch nicht wirklich ins Gewicht. Mit einer ausgewogenen Ernährung, reich an Obst und Gemüse ist unser Bedarf an den meisten Mineralstoffen oft bereits gedeckt. Kalzium nehmen wir über Grünkohl, Brokkoli, Spinat oder Milchprodukte auf. Magnesium könne wir über Vollkornprodukte, Nüsse sowie Hülsenfrüchte aufnehmen. Natrium nehmen wir heute in fast allen verarbeiteten Nahrungsmitteln auf. Es ist Ihnen überlassen, was Sie bevorzugen. Leitungswasser hat jedoch klare ökologische Vorteile. Wenn es nicht so schmeckt, lässt es sich mit wenigen Handgriffen zu einem leckeren Trinkwasser veredeln, oft mit mehr Mineralien als das sogenannte „Mineralwasser“ aus der Flasche. Mehr Informationen dazu finden Sie unter www.flowlife.blue.

Zu viel Wasser schadet dem Körper

Erwachsene sollten täglich 35 bis 45dl Wasser pro Kilo Körpergewicht trinken. Mehr braucht es nur bei starker intensiver Belastung bzw. extremer Hitze. Wasser- und Mineralstoffgehalt stehen in unserem Körper in einem festen Verhältnis zueinander. Zu viel Wasser kann in seltenen Fällen zu einer Elektrolytentgleisung führen. Dies ist ab etwa sechs Litern pro Tag möglich. Der Körper scheidet das überschüssige Wasser aus und damit auch wichtige Mineralstoffe. Die Symptome sind Kopfschmerzen und Übelkeit.

Wassertrinken stört die Verdauung

Wer isst und gleichzeitig trinkt, verdünnt angeblich die zur Verdauung notwendigen Magensäfte. Diese Annahme ist falsch. Ganz im Gegenteil, wenn wir beim Essen ein Glas Wasser dazu trinken, rutschen die Speisen besser und das Wasser hilft beim Verdauen. Wasser ist das Transport- und Lösungsmittel für alle Nährstoffe und wichtig für das Quellen der Nahrungsfasern im Darm.


Wasser glättet die Haut

Leider lassen sich Falten nicht einfach wegtrinken. Trotzdem ist unser Aussehen sehr von unserer Flüssigkeitszufuhr abhängig. Die Haut ist unser grösstes Organ und besteht zu 80 Prozent aus Wasser. Wenn unserem Körper Wasser fehlt, reduziert er es auch in den Hautzellen, was unsere Haut schlaff und müde aussehen lässt. Sie verliert sehr schnell an Spannung und bekommt kleine Knitterfältchen. Das wird vor allem im Alter sichtbar. Wer richtig trinkt, fördert die Vitalität seiner Haut und wirkt länger jung.

Wassertrinken nach dem Kirschenessen verursacht Bauchschmerzen

Diese Aussage ist nicht richtig, lässt sich jedoch einfach erklären. Zum einen ist unser Leitungswasser sehr unterschiedlich mit Keimen belastet, die empfindlichen Menschen zusetzen können. Zum anderen kann auch der übermässige Verzehr, z.B. von Kirschen, zu Beschwerden führen. Allgemein hat Steinobst einen hohen Sorbit-Gehalt. Zu viel Sorbit (Zuckeralkohol) kann bei Kindern und empfindlichen Personen zu starken Blähungen und Bauchschmerzen führen.


DER WASSER EXPERTE - Matthias Mend, 15.05.2020

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